Kommentar
20.2.2026: Eine Frau und Mutter sitzt in der Stadt Zürich im Tram Nr. 2 und fährt vom Bellevue in Richtung Stauffacher. Auf der Quaibrücke gleitet ihr Blick in Richtung Glarner Alpen. Doch im Fenster des Zürcher Trams hängt eine Annonce, welche ihre Aufmerksamkeit bindet und wie folgt lautet:
lieben sie kinder mehr als ihnen lieb ist?
eine therapie kann helfen.
www.kein-taeter-werden,ch
Kanton Zürich Gesundheitsdirektion, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich.
Wer publiziert diese Anzeige?
Offensichtlich sind für diese Anzeige in den Zürcher Trams die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich (Leitung: Regierungsrätin Natalie Rickli, SVP) und die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (Direktor Erwachsenenpsychiatrie: Prof. Dr. med. Erich Seifritz) verantwortlich.
Geschaltet wurde die Kampagne wohl durch ein Werbebüro: Fragt sich deshalb, wer bei der Gesundheitsdirektion (Name, Position?) für die Anzeige verantwortlich ist, was der Braten kostet und aus welchem Topf er bezahlt wird?
Wer publiziert die Webseite?
Klickt man nun die Webseite kein-taeter.ch an, so findet sich oben links ein Logo, doch ohne Benennung.
Wer ist für diese nett gesagt abstruse! Webseite verantwortlich? Die Tribüne hat die Webseite mehrmals „durchgescrollt“: Kein Absender! Ist dafür niemand verantwortlich?
Eventuell das Schweizerische Radio und Fernsehen, SRF, findet sich doch dessen Logo auf einer der Kapitelseiten?
Oder der Bund? Doch beim Bund gibt es klare Richtlinien für Publikationen und die wären in diesem Falle eindeutig verletzt!
Fazit
- Eine Kampagne, aus deren Webseite nicht hervorgeht, wer dafür zeichnet, ist inakzeptabel und stümperhaft ausgearbeitet!
- Diese Kampagne, welche wohl bei vielen Mitmenschen, insbesondere bei Müttern, gar nicht gut ankommt, ist stark provozierend und kann verletzend wirken!
- Wieder einmal eine sogenannt „Staatliche Präventions-Kampagne“ mit höchst fragwürdigem Inhalt!
- Resultat der Kampagne: Nicht messbar!
- Kosten zulasten der Steuerzahler!
Eine teure-, in den Augen der Tribüne absonderliche-, ja absurde und möglicherweise stark verletzende Kampagne:
Die Tribüne fordert die Zürcher Gesundheitsdirektion und die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich auf, diese Webseite umgehend abzusetzen!