Eishockey-WM (15. – 31. Mai 2026) in Zürich.

Verkehrsverantwortliche der Stadt Zürich in der Kritik: Keine Buszufahrt zur mindestens 15 Minuten vom OeV (Bahnhof Altstetten) entfernten Swiss Life Arena – dafür flächendeckendes Fahr- und Parkverbot!  Behinderte und ältere Menschen werden vernachlässigt. Schon jetzt schiefes Licht auf den Austragungsort Zürich!

Mit amtlicher Mitteilung 2026/0050 „Temporäre Verkehrsvorschriften, Kreis 9“ informiert die Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich (als Direktorin der Dienstabteilung mit 140 Mitarbeitern! zeichnet eine Frau Ulrike Huwer aus Deutschland. Die Dame ist seit 1.9.2025 im Amt) für ein flächendeckendes Fahr- und Parkverbot rund um die Swiss Life Arena, dem Austragungsort der Eishockey-WM 2026 in Altstetten, Kreis 9).

Offensichtlich scheint es die „Verwaltungsdirektorin“ Huwer nicht zu interessieren, wie ältere Menschen und Gehbehinderte aus dem In- und Ausland das Stadion in Zürich erreichen?

Ob das WM-Organisationskomitee von diesem Unsinn informiert ist? Und ob das OK „innert 30 Tagen“ (die Verfahrenskosten sind von der unterliegenden Partei zu tragen) Einsprache dagegen machen muss?

Besser wäre ein umgehendes Gespräch zwischen Veranstaltern, Stadt und Sicherheitsverantwortlichen sowie VBZ und ZVV!

 

Fazit

Seldwyla pur!

  • Anstatt einer gemeinsamen Medienmitteilung von WM-Organisatoren und Stadt publiziert eine aufgeblähte Dienstabteilung der Stadt (140 Mitarbeiter!!) ein umfassendes Verbot mit entsprechender Rechtsbelehrung.
  • Unterschrieben ist die Amtliche Mitteilung vom 28.1.2026 von einer deutschen Abteilungsleiterin, welche seit 9/2025 im Amt ist. Ob dies mit ihrer Vorgesetzten, Stadträtin Karin Rykart (Grüne), dem ZVV und den Sicherheitsverantwortlichen der Kapo (Vorgesetzter Regierungsrat und Sportdirektor Mario Fehr, parteilos) abgesprochen wurde? Wohl eher nicht, ist doch Mario Fehr für seinen gesunden Menschenverstand und Pragmatismus bekannt…
  • Keine Information wie und ab welchen Standorten Gehbehinderte und ältere Menschen zum WM-Stadion in den Pampas von Zürich gelangen können (mindestens 15′ Fussmarsch ab Bahnhof Altstetten)
  • Was für ein Bild im In- und Ausland vom Wirtschaftsstandort Zürich!
  • Eine solche Verbotspolitik ist eines WM-Austragungsortes nicht würdig! Gleiches gilt für die Tramverbindungen ab Bahnhof Altstetten, welche zumindest während der WM verstärkt werden müssten!
  • Es kann davon ausgegangen werden, dass Politiker von Kanton und Stadt Zürich wieder mit Gratistickets der Veranstaltung beglückt werden! Vielleicht bemüht sich eine der mit Gratistickets Begünstigten oder ein Begünstigter (Bespiel Regierungsrat Fehr, eine Stadträtin oder ein Kantons- oder Gemeinderat), diesen Unsinn „abzustellen“ und organisiert ein gemeinsames Gespräch zwischen Sicherheitsverantwortlichen (Stadtpolizei und Kapo), dem ZVV, der VBZ und den WM-Organisatoren und den Verantwortlichen der Stadt!