„Eine Partei ist kein Debattierclub, sondern eine Kampfgemeinschaft zur Durchsetzung politischer Ziele!“ Wladimir Iljitsch Lenin (1870 – 1924, russischer Revolutionär und Politiker)
Mitglieder der Parteispitze der SVP des Kantons Zürich sollen im Komitee „Mario Fehr in den Regierungsrat“ sitzen
Gemäss mehrerer-, der Tribüne vorliegender Informationen aus gut informierten Quellen haben die Kantonsräte Domenik Ledergerber (Präsident SVP Kanton Zürich und 1. Ersatz auf der Nationalratsliste der SVP Kanton Zürich) und Tobias Weidmann (Fraktionspräsident der SVP des Kantons Zürich), sowie weitere prominente Mitglieder der SVP des Kantons Zürich, Einsitz im Komitee Mario Fehr in den Regierungsrat genommen.
Offene Fragen
Der Einsitz im Wahl-Komitee eines geradlinigen, linken Zürcher Politikers, wer Mario Fehr trotz aller gegenteiligen Vermutungen ist, ist ureigenes Recht eines jeden Bürgers und so auch von Mitgliedern der SVP und in diesem Falle von Volksvertretern dieser Partei, nur dürfen, ja müssen dazu einige Fragen in den Raum gestellt werden:
- Die Frage der Opportunität und der Offenheit solch Handelns – ist diese Partei doch dezidierte Gegnerin des Vertragswerks Schweiz-EU (im Jargon der Gegner „Unterwerfungsverträge“) und von Windkraftanlagen und sind die beiden erwähnten SVP-Politiker von einer grösseren Anzahl Bürgern, insbesondere aufgrund ihrer Ablehnung der Bilateralen III, gewählt worden?
- Die Frage der Folgen solch Handelns, geht es doch im April 2027 um die Wahl mehrerer „bürgerlicher“ Kandidaten in den Regierungsrat des Kantons Zürich, welche derzeit als überhaupt nicht gesichert betrachtet werden kann?
- Wie bekannt ist, formiert sich unter dem Dach des Forum Zürich (Zusammenschluss namhafter Zürcher Wirtschaftsverbände) ein 5er Ticket (ehemals „5-gewinnt“): Darin eingebunden sind Kandidaten, welche das Vertragswerk Schweiz-EU offensichtlich befürworten (NR Andri Silberschmidt, FDP, tendiert stark für die Verträge, und NR Philipp Kutter, Die Mitte) sowie Kandidaten der SVP (Natalie Rickli und Martin Hübscher) und der FDP (Martin Huber), welche die Verträge ablehnen. Auch hier stellt sich die Frage, wie eine Kandidatin und ein Kandidat der SVP, derjenigen Partei, welche die Ablehnung des Vertragswerks Schweiz-EU als ihr derzeit wichtigstes und übergeordnetes Ziel verkündet, mit Vertrags-Befürwortern im gleichen Wahlbündnis Einsitz nehmen, wird doch die 2027 neu zu wählende Zürcher Regierung klar und deutlich Stellung zur Abstimmung über die Verträge nehmen und eine Abstimmungsempfehlung abgeben?
Fazit
- Es herrscht Wahlkampf und Gründe und Auslöser (siehe oben), weshalb Kandidaten und Kandidatinnen in einem Wahlkampf – zwecks erhoffter Erreichung ihrer Ziele – für Bürger, Wähler (oder eben aus solch Verhalten danach sogar Nichtwähler) unerklärliche Entscheide treffen, sind oftmals nicht nachvollziehbar.