Jacqueline Fehr trtt 2027 nicht mehr an – grosses Brimborium um einen erwarteten Schritt!
Wenn der Medienverantwortliche der Justizdirektion (Benjamin Tommer) im Sekretariat der SP des Kantons Zürich auftaucht und „tätig“ wird, dann muss es sich um eine „ernsthafte Geschichte“ handeln. So am 6.1.2026, 10.00 Uhr morgens, geschehen. Nicht einmal Jacqueline Fehr würde es sich sonst wohl erlauben, ihren wichtigsten-, vom Staat bezahlten Mitarbeiter an Pressekonferenz der SP mitzunehmen – und doch war die Anwesenheit von Tommer unnötig!
Vor dem Hintergrund der Daten-Affaire (https://www.die-tribuene.ch/puk-bericht-datensicherheit-spielwiese-fuer-unterbeschaeftigte-kantonsraete/) kann immer noch ein vorzeitiger Rücktritt der Zürcher Justizdirektorin nicht ausgeschlossen werden. Im 1. Quartal 2026 wird über den PUK-Bericht zur Datensicherheit im Kantonsrat debattiert werden.
Doch es kam heute anders:
Anlässlich einer Pressekonferenz der sich (wie immer) über den Klee lobenden-, doch schwer „angeschlagenen“ Regierungsrätin konnte der vorzeitiger Rücktritt (die Amtsperiode endet erst 2027) der einzigen SP-Regierungsrätin nicht ausgeschlossen werden. Doch dies geschah nicht: Fehr informierte anlässlich einer langatmigen PK nur darüber, dass sie unüberraschenderweise am Ende der Amtszeit in 1 1/2 Jahren zurücktreten wird. Fehr hat sich an der Universität Fribourg zur Mediatorin ausbilden lassen und will in die politische Beratung eintreten. Sie habe eine URL-Nummer reserviert für eine Firma mit dem Namen „Büro für Lösungen“. Die Firma ist nicht operativ und werde erst am Ende der Amtszeit im Handelsregister eingetragen. Bemerkenswert ist zumindest, wie die Direktorin mit CHF 330’000-Gehalt solch eine Ausbildung neben ihrem staatlichen Vollzeitjob bewerkstelligen konnte…
Fazit
Jacqueline Fehr scheint weiter uneinsichtig und unbeirrt den von ihr eingeschlagenen Weg der Konfrontation als integriertem Teil ihrer Amtsführung und gegenüber ihren Regierungskollegen und -kolleginnen, sowie den Mitgliedern des Kantonsrats bis zum Ende der Amtszeit, verfolgen zu wollen.
Man darf gespannt sein auf weitere Schlagzeilen der Magistratin in der noch laufenden 1 1/2 jährigen Amtszeit. Wann und wo wird das nächste Geschirr zerbrochen?